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Geschichte

FORUM Geschichte

1928. Das Gebäude wurde 1928 nach Plänen des Architekten Ernst Zuppinger fertig gestellt. Es war ein für die damalige Zeit höchst moderner Betonbau, konzipiert als Wohn- und Geschäftshaus mit einem Restaurant, einem Kaufhaus und dem Licht- Spieltheater Forum, dem grössten Zürcher Kino mit 1700 Plätzen. Neben dem gastieren im Forum auch sämtliche damaligen Variété-Grössen. Das ursprünglich als einfaches Kino fürs Volksquartier gedachte Forum präsentierte sich bei der Eröffnung sehr selbstbewusst als glanzvoller Anziehungspunkt. Unterstrichen wurde dies durch eine damals bemerkenswerte Neonbeleuchtung, die grösste ihrer Zeit. Grüne Licht-Bänder umspannten die strassenseitigen Fassaden des Gebäudes, während die grossen Aufschriften aus grünen und roten Röhren weit in die Nacht leuchteten. Die Festschrift zur Eröffnung des Lichtpalastes Forum Zürich vermerkte nicht nur das Eröffnungsprogramm, sondern orientierte auch in aller Ausführlichkeit über den Bau, die Inneneinrichtung und die architektonischen Pläne und Konstruktionen, welche in jeder Hinsicht ehrgeizig und durchdacht waren. Somit war für die Macher des neuen Forum die Messlatte hoch gesetzt. Wir können aber mit Stolz behaupten all diese Punkte wieder dem Zürich verschafft zu haben.

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Architektur

Südländisches Lebensgefühl und den Bezug zur Strasse garantieren die grossen Fenster-fronten, die dank Senkfront-Konstruktion im Sommer komplett im Boden verschwinden können und einen fugenlosen Übergang von Aussen- und Innenraum ermöglichen. Für Wärme und Wohlgefühl ist die 23 Meter lange Nussbaumwand verantwortlich, die ein Geheimnis birgt: Ihre unregelmässigen Rillen dienen nicht nur der Verbesserung der Raumakustik und einem interessanten Spiel mit Licht und Schatten. Vielmehr sind es in Strichcodes verwandelte Texte (siehe Komplettverzeichnis).

Für den Forum-Boden wurde eine Technik der Siebziger-Jahre – der Synthocret-Boden oder Steinteppich – neu interpretiert: Er präsentiert sich mit seinem epoxygebundenen Jurakalksand als heller Strand. Zurückhaltend raffiniert wie die Innenarchitektur und die Raumeinteilung sind auch die gedämpften Farbtöne. Denn die Architektur soll sich nicht in den Vordergrund drängen, sondern für Gäste und Gastgeber ein freundliches Ambiente, eine optimale Plattform bieten. Aus diesem Grund ist bis auf die Bar nichts wirklich fix im Raum verankert – Offenheit und Beweglichkeit also auch hier. Und als kleine Reminiszenz an das einstige Kino ist hinter der Bar eine Leinwand aufgespannt. Dort werden ab und zu bewegte und bewegende Bilder gezeigt wie auch Konzerte etc., nach südlichem Vorbild auch natürlich wichtige Fussballspiele:

  • Die Nussbaumwand ist ein Strichcode und bedeutet "most of all we need the funk, nothing but the funk, everything is not the one etc." (im Kompletverzeichnis restlicher und Beschrieb zu lesen)
  • Die WC mit dem Konzept "Raum im Raum" sind ein Augenmerk für sich. Haben in China den 2 Platz in BEST Toilets erreicht.
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